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Ausbildung zum Technischen Produktdesigner bei PACKSYS

Ein Interview mit unserer neuen Ausbilderin Stefanie Hübner

Unsere neue Kollegin Stefanie Hübner bringt nicht nur viel eigene Erfahrung im Bereich Produktentwicklung mit, sondern ermöglicht es PACKSYS außerdem, einen neuen Ausbildungsberuf anbieten zu können. Ab dem kommenden Ausbildungsjahr werden wir unser Angebot um eine Ausbildungsstelle zum „Technischen Produktdesigner (m/w/d) – Produktgestaltung und Konstruktion“ erweitern. Diese ist eine spannende Ergänzung zu unseren bisherigen Ausbildungsberufen zum „Groß- und Außenhandelsmanager (m/w/d)“ sowie „Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d)“.

Unsere hauseigene Entwicklung ist in den vergangenen Jahren zu einer unverzichtbaren Abteilung unseres Unternehmens geworden. Deshalb freuen wir uns ganz besonders, dass wir diese durch die neue Ausbildungsstelle nun noch zukunftsorientierter ausrichten können.

Gerne wollen wir an dieser Stelle unsere neue Ausbilderin und den Ausbildungsberuf zum „Technischen Produktdesigner“ bei PACKSYS in Feldafing näher vorstellen.

Was hat dich selbst an diesem Ausbildungsberuf fasziniert?

Ich habe mich schon immer dafür interessiert, wie etwas funktioniert, wie es hergestellt wird, wie Dinge ineinandergreifen und welche Mechanismen dazu notwendig sind. Ich habe zum Beispiel als ich klein war den alten Glockenwecker meiner Mutter zerlegt; ich habe ihn auseinander geschraubt und mir sind erst einmal tausend Federn entgegen gesprungen. Ich war der Meinung, ich kriege den wieder zusammen – habe ich nicht, aber interessant war es. Außerdem macht es mir Spaß, Dinge zu entwerfen. Man ist in diesem Beruf sehr nah am Produkt und hält am Ende etwas in der Hand, das man selbst kreiert hat. Das ist ein unbeschreibliches Gefühl.

Wie kam es schließlich dazu, dass du selbst ausbilden wolltest?

Mit der Ausbildung habe ich die Vielseitigkeit dieses Berufes zu schätzen gelernt. Ich selbst hatte eine richtig tolle Ausbildung und einen Projektleiter, der mir sehr viel beigebracht hat. Ich durfte von Anfang an an realen Projekten arbeiten und war dadurch sehr nah am Beruf. Nach der Ausbildung habe ich mir dann gedacht, dass ich den Spaß und die Freude, die ich selbst an diesem Beruf habe, an andere junge Leute weitergeben möchte. Deshalb habe ich meinen Ausbilderschein gemacht.

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Am Anfang sind die Schwerpunkte das Erstellen von (Entwurfs-)Skizzen, technischen Zeichnungen und die Konstruktion von Bauteilen, sowie Werkstoffkunde über Kunststoffe, Holz und Metalle. Nach dem zweiten Lehrjahr schlägst du die Fachrichtungen ein; Produktgestaltung und Konstruktion (diesen Zweig bieten wir bei PACKSYS an), Maschinen- und Anlagentechnik oder Systemelektronik. Die Kenntnisse der jeweiligen Fachrichtung werden in den folgenden Lehrjahren vertieft.

Natürlich eignest du dir den Umgang mit CAD Programmen (computer-aided design; dt.: rechnergestütztes Konstruieren)  an. Während der Ausbildung lernst du in der Praxis Konzeptüberlegungen und das funktions- und montagegerechte Darstellen von Produkten, Einzelteilen und Baugruppen im CAD. Des Weiteren stehen Berechnungen an. Damit klärst du in Zukunft Fragen wie: Hält das Teil überhaupt aus, was ich möchte? Zudem lernst du wirtschaftliche und qualitätssichernde Aspekte kennen. Du erstellst erste technische Dokumentationen und musst das Vorgehen mit den einzelnen Abteilungen koordinieren. Demnach ist auch ein bisschen Projektmanagement gefragt. Und es geht schließlich um Methoden zur Ideenfindung und Projektion. Außerdem ist es wichtig, dass du deine Arbeitsergebnisse zu präsentieren weißt.

Letzten Endes bekommst du den gesamten Entwicklungs- und Herstellungsprozess von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt an die Hand. Da kommt es einem natürlich zugute, wenn man eine Firma wie PACKSYS hinter sich stehen hat, die diesen gesamten Prozess intern abbilden kann.

Welche Voraussetzungen sollte man für die Ausbildung mitbringen?

Generell ein ausgeprägtes Interesse daran, wie eine Sache aufgebaut ist, woraus sie besteht und wie sie funktioniert. Wenn du beispielweise in einem neuen Auto sitzt und an jedem Knopf herumspielst; oder wenn du dich beim Seifenspender fragst, wie denn die Pumpe darin funktioniert, dann sind das gute Voraussetzungen.

An Fähigkeiten ist ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen wichtig. Wenn wir darüber reden, wie etwas funktioniert, solltest du dir dabei ein Bild im Kopf machen können. Und wenn du ein 3D Programm vor dir hast, solltest du verstehen, wie das Produkt im Raum liegt. Eine strukturierte Arbeitsweise ist wichtig und ein bisschen Kreativität. Du solltest nicht nur nach Schema F denken, sondern ein bisschen über den Tellerrand hinausgucken.

Viele setzen Technik mit Elektronik gleich. Damit hat diese Ausbildung aber wenig zu tun. Es geht um mechanische Vorgänge: „Ich drücke einen Schalter und dann bewegt sich innen ein Hebel, der hinten eine Klappe öffnet“. Natürlich wird in der Berufsschule ein bisschen Standard-Wissen Elektronik vermittelt, aber es geht wirklich um Grundkenntnisse. Man benötigt für den Job, und gerade auch bei PACKSYS, nichts, was mit Elektronik zu tun hat. Was aber durchaus gefragt ist, ist eine gewisse Affinität zu Naturwissenschaften, vor allem Mathematik und Physik. Du musst Formeln umstellen und auflösen können. Du arbeitest mit Größenberechnungen, musst Größen skalieren, Volumina berechnen, Festigkeitsberechnungen durchführen. Bei PACKSYS liegt der Fokus vorrangig auf der technischen Funktionalität und der Konstruktion der Produkte. Das Design im Sinne von Oberflächengestaltung steht erst am Schluss.

Wichtig ist: Du musst nichts davon schon perfekt beherrschen. Eine Ausbildung ist ja da, um zum Lernen.

Was macht PACKSYS deiner Meinung nach zum idealen Unternehmen für diese Ausbildungsrichtung?

PACKSYS ist ein Unternehmen, in dem die einzelnen Abteilungen sehr eng zusammenarbeiten. Du bekommst letzten Endes alles vom ersten Kundenkontakt oder der ersten Konzeptidee bis hin zum fertigen Produkt mit. Du sitzt nicht nur in deiner kleinen Entwicklungsabteilung, in der du nur „Mach mal“-Input von außen bekommst, sondern hast so viele Schnittstellen.

PACKSYS ist ein kleines, sehr familiäres Unternehmen. Damit ist das Ansprechen von anderen Leuten einfacher. Die Kommunikationswege sind kürzer, weil du einfach schnell zu anderen Abteilungen gehen und Fragen klären kannst. Du kriegst demnach viel mehr Input von anderen Arbeitsabläufen, als in anderen Firmen.

Warum ich mich hier beworben habe hatte auch mit den Innovationen, die PACKSYS auf den Markt bringt, zu tun. Diese sind wirklich spannend, da es dabei genau um die Frage geht, wie etwas funktioniert und zwar ohne viel drum herum. Du hast am Ende nur das Produkt. Und du hast außerdem diese Vielfalt an Projekten. Es ist schade, wenn du während deiner Ausbildung nur an einem Projekt arbeitest. PACKSYS bietet eine größere Bandbreite an Input, da mehrere Projekte zeitgleich laufen. Man sieht nicht 3,5 Jahre lang immer nur das gleiche Bauteil.

Du verlierst dein Produkt auch nie aus den Augen. Sondern bekommst auch nach der Fertigstellung live mit, wie es vermarktet und von Kunden angenommen wird, z.B. auf Messen. Die Geschichte endet nicht, wenn du das Produkt fertig hast.

Außerdem ist die Entwicklungsabteilung selbst sehr jung und familiär aufgebaut, sodass man sehr schnell ein fester Bestandteil des Teams wird und überall mit dabei ist. Ich habe sehr schnell einen engen Bezug zur Firma und den Produkten entwickelt, weil man nicht nur vorgesetzt bekommt, sondern viel mehr Hintergründe über das Wie und Warum mitnimmt. Viele Projekte oder Ideen kommen direkt intern aus der Firma, weil ein Bedarf oder ein Problem erkannt wurde.

 

Ich freue mich, jetzt bei PACKSYS loslegen zu können – Ich glaube, das wird noch richtig cool!

Wenn Sie sich für eine Ausbildung zum Technischen Produktdesigner oder einen der anderen Ausbildungsberufe bei PACKSYS interessieren, schicken Sie gerne Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an careers@packsys.de oder nutzen Sie unser Online-Formular.

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