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Corona – Eine Herausforderung für Unternehmen und Mitarbeiter

Corona – Eine Herausforderung für Unternehmen und Mitarbeiter

Die Corona-Pandemie beeinflusst nicht nur das öffentliche Leben, auch in Firmen musste ein Umdenken stattfinden. Wir sahen uns in den vergangenen Wochen mit Situationen konfrontiert, die wir so nicht erwartet hatten. Jede neue Vorschrift oder Warnung der Regierung zog internen Handlungsbedarf nach sich. Ein Fokus galt hierbei natürlich der Aufrechterhaltung des Firmenbetriebs, die viel wichtigere Frage war jedoch: Wie schützen wir unsere Mitarbeiter?
Bei PACKSYS sind derzeit etwa 50 Angestellte an zwei Standorten beschäftigt, wir arbeiten in Großraumbüros, essen jeden Tag gemeinsam zu Mittag, trinken gerne einmal einen Kaffee zusammen und suchen bei Fragen lieber das Vier-Augen-Gespräch als zum Hörer zu greifen. Fahrgemeinschaften werden gepflegt. Kurz: wir sind eng miteinander verwoben.

Und plötzlich sahen wir uns mit Themen wie „Mindestabstand“, „Maskenpflicht“ und „Risikopatienten“ konfrontiert. Unsere Gewohnheiten mussten wir zugunsten der Sicherheitsmaßnahmen und dem Schutz des Personals vorerst umstrukturieren.

Maßnahmen, die wir intern getroffen haben

Vom RIK als Risikopatienten ausgewiesenen Mitarbeitern wurde unverzüglich die Arbeit aus dem Home Office ermöglicht. Wer dennoch gerne zu uns kommen wollte, mit dem entwickelten wir schrittweise ein individuelles Sicherheitskonzept mit Einzelbüros und gegeben Falls separatem Eingang ins Gebäude. An jeder Tür platzierten wir Desinfektionsmittel für die Hände.

Auch die Kinderbetreuung stellte arbeitenden Elternteile vor Probleme. Home Office war eine Lösung, verkürzte Arbeitszeiten oder Umverteilung von Schichten die andere. Wichtig waren jedoch auch in diesem Fall individuelle Konzepte, die ohne Nachteile für die Betroffenen auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten wurden.

Besuche von Außerhalb und Termine bei Kunden und Partnern mussten wir von der Agenda streichen. Für Lieferanten überlegten wir uns Hygienemaßnahmen, die möglichst wenig Kontakt zu unseren Lagermitarbeitern vorsahen

Was tun, wenn Corona zu uns kommt?

Leider mussten wir aber auch für einen eventuellen Krankheitsfall planen und eine Umverteilung von Arbeitsplätzen vornehmen. Die Abteilungen wurden auf verschiedene Stockwerke aufgeteilt, um im Krankheitsfall sicherzustellen, dass ein Backup für jeden Mitarbeiter bereitsteht.

Und dann kam die Maskenpflicht….

Da bei uns wenig Infektionsrisiko besteht, dürfen wir im Büro weitestgehend auf Masken verzichten. Wir beschlossen aber, dass wir unsere Mitarbeiter privat unterstützen wollen und organisierten für die ganze Belegschaft selbstgenähte Masken. Für Meetings erlegten wir uns selbst eine Maskenpflicht aus. An dieser Stelle auch nochmal einen ganz großen Dank an unsere fleißige Näherin!

Wir wollen unser Team weiter stärken!

Hier müssen wir vorweg natürlich ehrlicherweise sagen, dass wir als Lieferant für unter anderem die Pharmazie von der Geschäftsschließung verschont blieben und das Thema Kurzarbeit deshalb so nie auf PACKSYS zukam. Statt aber trotzdem abwartend zu reagieren, nutzen wir diese Sicherheit, um zeitweise sogar aufzustocken. Familienmitgliedern und Freunden von Mitarbeitern, die direkt durch Wegfall von Gehalt von der Krise betroffen waren, konnten wir auf diese Weise dabei helfen, die Zeit bis zur Beruhigung der Lage zu überbrücken.

Wir sehen die Arbeitsstellen unserer Mitarbeiter auch in Zukunft als gesichert an und wollen vorausschauend statt zurückhaltend denken. Wir nehmen immer noch Bewerbungen entgegen, wir möchten im neuen Ausbildungsjahr genau wie immer neue Azubis bei uns begrüßen, wir wollen unsere Abteilungen stärken und Menschen eine Chance geben.

Warum wir so offen mit all dem damit umgehen?

Natürlich könnten wir einfach nur sagen: Ja, wir haben Vorkehrungen getroffen. Wir möchten aber mehr Transparenz zeigen. Diese Krise ist sicherlich für kein Unternehmen einfach zu handhaben. Wir waren auf solche Einschränkungen nicht vorbereitet und mussten mit sehr viel Weitblick Situationen teilweise täglich immer wieder neu bewerten. Wir mussten lernen und geben unsere Erfahrungen gerne weiter.

Wir sagen nicht, dass unser Konzept perfekt ist, sicherlich ließe es sich an einigen Stellen optimieren. Was wir aber sagen können ist, dass eine Firma ohne Mitarbeiter nur ein Gebäude ist. Deshalb haben wie alle Maßnahmen stets für unsere Mitarbeiter getroffen. Nach aktuellem Stand gibt und gab es in unserem Unternehmen bisher keinen Krankheitsfall – wir hoffen sehr, dass unsere Mitarbeiter weiter gesund bleiben und werden alles Nötige dafür tun.

 

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